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Pressemitteilungen

Regionalentscheid zum Vorlesewettbewerb

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser in Potsdam-Mittelmark West? Beim Regionalentscheid des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lesen die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Stadtbibliothek Werder (Havel) um die Wette. Der Regionalentscheid findet am Mittwoch, 27. Februar, um 14 Uhr, in der Stadtbibliothek Werder (Havel) in der Brandenburger Straße 1a, statt. Insgesamt nehmen zehn Schulsieger teil. Die Presse ist herzlich eingeladen, von der Veranstaltung zu berichten.
Mit circa 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb der älteste und größte Schülerwettbewerb Deutschlands. Er wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch in diesem Jahr unterstützen wieder vier Sparda-Regionalbanken den Wettbewerb.

Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale am 26. Juni 2019 in Berlin. Die über 600 Regionalwettbewerbe der Städte und Landkreise organisieren Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und weitere kulturelle Einrichtungen. Daran beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Alle teilnehmenden Kinder erhalten eine Urkunde und einen Buchpreis. Der Sieger des Kreisentscheids Potsdam-Mittelmark West darf zum Bezirksentscheid fahren.

60 Jahre Vorlesewettbewerb:
Was machen die ehemaligen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer?

Was ist aus den ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern geworden? Was machen sie heute und welche Bedeutung hat Vorlesen noch für sie? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ruft alle Ehemaligen auf, sich unter alumni@vorlesewettbewerb.de zu melden und von ihren Erlebnissen mit dem Vorlesewettbewerb zu berichten. Informationen zu der Aktion sind unter www.vorlesewettbewerb.de/aktuelles/60-jahre-vorlesen-ichlesevor/ abrufbar . Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich per E-Mail melden, können eine Reise für zwei Personen zum Finale des 60. Vorlesewettbewerbs 2019 in Berlin oder Büchergutscheine gewinnen.

Pressefotos sind abrufbar unter www.boersenverein.de/pressefotos. Der aktuelle Stand des 60. Vorlesewettbewerbs sowie alle Infos, Termine und Teilnehmerschulen sind auf der Internetseite www.vorlesewettbewerb.de zu finden.

Entscheidung im Vorlesewettbewerb 2018/2019,
Potsdam-Mittelmark West,
Mittwoch, 27. Februar um 14 Uhr in der
Stadtbibliothek Werder (Havel),
Brandenburger Straße 1a.
 
Freundliche Grüße, Henry Klix

Kitakinder besuchen Bürgermeisterin in ihrem Büro

Kinder der Kita Werderaner Früchtchen schauten heute im Büro der Bürgermeisterin Manuela Saß vorbei. Der Besuch war Teil des Projektes „So leben wir“ der Stachelbeergruppe mit Erzieherin Petra Pietsch. Die Drei- bis Sechsjährigen haben in dem Projekt bereits einiges über verschieden Orte in der Stadt gelernt. So waren sie in der Kirche, der Bibliothek, im Obstbaumuseum, im Stadtwald, auf dem Kastanienberg oder im Seniorenzentrum.

Von der Bürgermeisterin wollten sie mehr über ihre Arbeit erfahren. Manuela Saß erzählte, dass die Stadtverwaltung beispielsweise dafür sorgt, dass die Kitas im Winter schön warm und geheizt sind und die Straßen sauber bleiben. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, um der Bürgermeisterin ihre Sicht auf die Stadt darzustellen. So würde ihnen besonders gefallen, dass es in Werder so viel Wasser gibt.

Gar nicht schön fänden sie, auf dem Spielplatz in die Hinterlassenschaften von Hunden zu treten. Hunde gehörte da gar nicht hin, erklärte die Bürgermeisterin. Das stehe auch auf Schildern. Zum Thema Wasser erkundigte sie sich, welche Kinder schwimmen könnten. Alle!, lautete die Antwort. Das sei prima und wegen des vielen Wassers besonders wichtig, so Manuela Saß.

Zum Abschluss sang die Stachelbeer-Gruppe noch einige Lieder, darunter den Buttermilchsong, und bedankte sich für die Werderaner Äpfel und Birnen von Bauer Lindicke, die die Bürgermeisterin den zehn „Früchtchen“ mit auf den Rückweg zur Kita gab.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Fotos: Stadt Werder (Havel)

Jugendschutzteams beim Blütenfest im Einsatz

Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Potsdam-Mittelmark und der Stadt Werder (Havel)
Für die präventive Jugendarbeit sollen zum 140. Baumblütenfest in Werder (Havel) Jugendschutzteams aus Sozialarbeitern zum Einsatz kommen. Das sieht eine Projektskizze vor, die die Stadt gemeinsam mit dem Jugendamt des Landkreises und dem Jugendhilfeträger Stiftung JOB erstellt hat. Sie wird zum nächsten Blütenfest vom 27. April bis 5. Mai erstmals umgesetzt. Zwei Sozialarbeiterteams mit jeweils zwei Fachkräften sollen dann im Festbereich unterwegs sein, auf womöglich gefährdete Jugendliche zugehen, sie gezielt ansprechen und pädagogisch wirksam werden.

Die an den T-Shirts erkennbaren Teams sollen eigenständig im Rahmen ihres Auftrags agieren. Sie können bei Bedarf jedoch Sicherheitskräfte oder medizinische Hilfe hinzuziehen. Ständig unterstützt werden sie durch eine Jugendhilfefachkraft, die an einem festgelegten Ort bei Bedarf eine Nachbetreuung und Vermittlung an die Personensorgeberechtigten oder eine Kriseneinrichtung übernimmt. Das freiwillige Angebot soll gesetzliche Jugendschutz- und Ordnungsmaßnahmen ergänzen.

Mit den Jugendschutzteams sollen Alkoholmissbrauch und Betäubungsmittelkonsum möglichst eingedämmt werden. In entstehenden Konfliktsituationen sollen die Teams deeskalieren. Das Angebot schaffe „zusätzliche Ansprechpartner für die Zielgruppe selbst, aber auch für Anwohner und andere Festbesucher und ergänzt wahrnehmbar das Sicherheitskonzept für einen abgegrenzten und oftmals in der öffentlichen Kritik stehenden Themenbereich“, heißt es in der Projektskizze.

Bernd Kreissl, Jugendschutzbeauftragter des Landkreises Potsdam-Mittelmark:

„Für Polizei und Ordnungskräfte ist es nicht immer einfach, einen pädagogisch wirksamen Zugang zu Jugendlichen herzustellen, welche sich in Ausnahmesituationen befinden. Auf diesem Gebiet geschulte Sozialarbeiter haben mit ihren freiwilligen Angeboten oft andere Möglichkeiten, präventiv oder deeskalierend aktiv zu werden. Das Jugendliche beim Blütenfest Alkohol trinken oder Drogen konsumieren, werden wir zwar nicht verhindern können. Ich denke aber, dass das neue Angebot ein Gewinn für den präventiven Jugendschutz ist. Wir haben da gemeinsam mit der Stadt und der Stiftung JOB etwas Gutes auf den Weg gebracht.“

Thomas Lettow, Vorstand der Stiftung JOB:

„Das Baumblütenfest ist eine Veranstaltung ohne Zaun und Eintritt. Für die Organisatoren ist es eine Herausforderung, in einem offenen Festbereich wirksame Akzente für einen besseren Jugendschutz zu setzen. Als in Werder (Havel) tätiger Träger haben wir uns mit verantwortlich gefühlt, die Stadt hier zu unterstützen. Die freiwilligen Angebote sind ein neuer Baustein, um auf das Thema Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum bei der Baumblüte zu reagieren. Wir können Kräfte zum Einsatz bringen, die die Jugendlichen in Werder kennen und mit der Materie vertraut sind.“

Christian Große, 1. Beigeordneter der Stadt Werder (Havel):

„Der Alkoholmissbrauch und der Drogenkonsum von Jugendlichen sind kein Werderaner Phänomen. Es handelt es sich um ein gesellschaftliches Problem, dem sich die Stadt als Veranstalter des Baumblütenfests verstärkt stellen muss. Wir tun das gemeinsam mit dem Landkreis als Träger der Jugendhilfe und der Stiftung JOB, mit der wir bereits sehr erfolgreich zusammenarbeiten. Kinder und Jugendliche begegnen dem Thema aber nicht nur an unseren neun Festtagen. Es ist Aufgabe der ganzen Gesellschaft und der Eltern, mit jungen Menschen dazu im Gespräch zu bleiben.“

Freundliche Grüße
Henry Klix

Pendlerparkplatz ab Montag voll gesperrt

Vom 11. Februar bis 8. April werden zur Vorbereitung eines Landesstraßenausbaus Suchschachtungen im Seitenbereich der Phöbener Chaussee in Werder (Havel) durchgeführt. Der Pendlerparkplatz im Bereich der Autobahnbrücke (von Werder kommend in Richtung Phöben) ist deshalb am 18. und 19. Februar voll gesperrt.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Partner für Couponheft 2019/2020 gesucht

Kurbeitragspflichtige Gäste der Stadt Werder (Havel) sollen auch in der bevorstehenden Saison die Möglichkeit haben, für touristische Angebote Ermäßigungen zu bekommen. Dazu wird die Stadt wieder ein Couponheft herausgeben und sucht dafür nach Partnern. Der Eintrag in das Couponheft ist kostenlos und steht allen Interessenten offen.
Hauptsächlich richtet sich das Angebot an die touristisch relevanten Anbieter. Ob Kulinarik, Shopping oder Ausflüge, vieles ist für die Gäste interessant. Mit einem Coupon können sie gezielt auf sich aufmerksam machen. Die Gültigkeit des Couponheftes beträgt ein Jahr und gilt somit für die kommende Sommer- und Wintersaison vom 15.4.2019 bis zum 14.4.2020.

Ein Mitspracherecht bei der gestalterischen Umsetzung besteht nicht. Vorstellungen bei der Gestaltung werden aber versucht, mit aufzunehmen. Der Coupon sollte eine Rabattierung auf touristisch relevante Produkte bzw. einen reduzierten/ freien Eintritt mindestens in einer Höhe von 1,50 Euro enthalten.

Interessenten melden sich bitte bis zum 28. Februar per E-Mail bei a.ackermann@werder-havel.de oder telefonisch unter (03327) 783 374. Hinweis: Mit Abgabe der Interessensbekundung besteht kein Anspruch auf Eintrag in das Couponheft.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Jahreshauptversammlung der Feuerwehren in Werder

Werders Freiwillige Feuerwehren sind im vergangenen Jahr zu insgesamt 386 Einsätzen ausgerückt. Das berichtete Werders stellvertretender Stadtwehrführer Stephan Kranig bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Werder (Havel) am Freitagabend im Schützenhaus. 170-mal seien die Kameraden zu Bränden ausgerückt, 216-mal zu technischen Hilfeleistungen. Das Jahr sei für die Feuerwehrleute von den Großbränden in Fichtenwalde und Treuenbrietzen im Sommer geprägt gewesen, bei beiden waren Kräfte aus Werder eingebunden.

Stephan Kranig erinnerte aber auch an andere große Einsätze, die häufig ebenfalls im Sommer lagen: So musste im Juni nach einem Blitzeinschlag der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Töplitz gelöscht werden. Im selben Monat musste ein komplett brennender Bagger in der Glindower Chausseestraße gelöscht werden. Im Juli wurde die Feuerwehr zur A10 gerufen, als zwischen den Dreiecken Werder und Glindow ein mit einem Traktor beladener Anhänger brannte.

Im selben Autobahnabschnitt war im Juni ein Kleintransporter auf einen Gefahrguttransporter aufgefahren. Im Juli kam die Feuerwehr zum Einsatz, als ein altes Fass mit Holzschutzmitteln im Uferschlamm durch einen Bootsmotor aufgeworfen wurde. Die giftige Flüssigkeit lief in der Havel aus. Im Dezember mussten die Kameraden ausrücken, als sich ein Fahrzeug in Petzow überschlagen hatte und auf einem Flüssiggastank am Straßenrand landete.

Autobahn, Bundesstraße, Wald und Wasser – die Kameraden müssen auf eine ganze Bandbreite von Einsatzbereichen und deren Gefahren vorbereitet sein. Werders 1. Beigeordneter Christian Große dankte den Feuerwehrleuten für die vielen ehrenamtlichen Einsatzstunden und den Familien für das Verständnis. Für das Jahr 2019 kündigte er u.a. die Renovierung des Feuerwehrhauses in Plötzin, den Bau eines Bootshauses für das Mehrzweckboot in Werder und den Planungsstart für die Ertüchtigung des Feuerwehrhauses Derwitz an.

Zudem stehe der Baustart des neuen Feuerwehrhauses in Plessow an. Ein mittleres Löschfahrzeug für Plessow, ein Einsatzleitwagen und ein Dienstfahrzeug für den Stadtgerätewart sollen angeschafft werden, so Christian Große weiter. Außerdem ist die Erstellung eines Löschwasserkonzeptes, die Instandsetzung von Löschwasserbrunnen und die Installation von zwei neuen Löschwasserbrunnen geplant.

Stadtjugendwartin Jane Lubinas sprach über die Erfolge der Jugendarbeit der Feuerwehren, in der 104 Kinder und Jugendliche aktiv sind. Jugendwarte und ihre Stellvertreter und Betreuer würden versuchen, diese gute Zahl weiter zu erhöhen. Schließlich stammten mehr als 50 Prozent der heutigen Einsatzkräfte aus den Jugendfeuerwehren der Stadt, so Jane Lubinas. Deren gute Arbeit wurde im Gefahrenabwehrbedarfsplan der Stadt ausdrücklich hervorgehoben.

Die Veranstaltung wurde auch zur Beförderung und Ehrung verdienter Feuerwehrleute genutzt. Unter den rund 180 Gästen waren u.a. der Landesbranddirektor Heinz Rudolph und die Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig. Mehrere Werderaner Stadtverordnete richteten sich mit Grußworten an die Freiwilligen Feuerwehrleute. Der Stellvertretende Stadtwehrführer Sebastian Schenk berichtete, dass die Zahl der aktiven Kameraden zwischen 2017 und 2018 von 144 auf 168 gestiegen ist.

Freundliche Grüße

Henry Klix

Fotos: Stadt Werder (Havel)

3. Bestandsaufnahme Textilkunst und Kunsthandwerk

Vernissage am 30. Januar in der Stadtgalerie Kunst-Geschoss in Werder (Havel): Mit der „3. Bestandsaufnahme Textilkunst und Kunsthandwerk“ präsentieren sich 24 Einzelaussteller, mit Holzarbeiten, Tischlerarbeiten, Keramik, Kalligraphie, Porzellan, Stickerei, Weberei, Puppenbau, Schneiderei, kunsthandwerklicher Collage, Glasarbeiten, Goldschmiedearbeiten und Filzkunst. Hinzu kommen zwei Gruppen mit Patchwork/ Nadelmalerei und die Klöpplerinnen. In den beiden Gruppen sind weitere 18 Künstler tätig.

Bürgermeisterin Manuela Saß zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der ausgestellten Werke, die von professionellen, semiprofessionellen und Amateur-Künstlern eingereicht wurden. „Das Ganze wurde von unserem Kurator Frank W. Weber wunderbar in Szene gesetzt.“ Das Ergebnis könne sich sehen lassen. Einige der gezeigten Künstler würden sonst nur „im stillen Kämmerlein“ tätig sein, so die Bürgermeisterin. „Bei den Bestsandsaufnahmen können sie sich mal präsentieren und die ungeteilte Aufmerksamkeit der Besucher bekommen.“

Kurator Frank W. Weber spannte in seiner Laudatio den Bogen vom Internet zu Textilkunst und Kunsthandwerk in Werder (Havel). In den „sogenannten“ sozialen Netzwerken werde viel „gelabert und gezwitschert“. „Nur in den seltensten Fällen kommt was Gescheites dabei heraus.“ Wenn sich Menschen mit einem Handwerk beschäftigen, sei es auf Hobbybasis oder beruflich, dann sei das Ausdruck eines abgerundeten und geerdeten Menschenbildes. „Die Produkte dieser kreativen Arbeit können jetzt erlebt, gesehen und begriffen werden. Somit ist eine Ausstellung in der Form ein wirkliches soziales Netzwerk.“

Frank W. Weber hob das Potenzial hervor, dass in Werderaner Kunstgruppen stecke. So würden beispielsweise die Klöpplerinnen um Sigrid Weinert bei den Meisterschaften in Annaberg immer wieder Preise abräumen, einige ihrer Arbeiten sind im Kunstgeschoss zu sehen. „Das ist das Potential welches in solchen Zirkeln steckt: Sich schon im kleinen Kreis gleichberechtigt messen und dann mit ausgewogener Energie zu Großem streben.“

Die „3. Bestandsaufnahme Textilkunst und Kunsthandwerk“ ist bis 10. März immer Donnerstag, Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag 17. Februar und Samstag 23. Februar findet jeweils von 15 bis 18 Uhr ein Schauklöppeln mit der Klöppelgruppe statt.

Hintergrund:

Mit dem Kunst-Geschoss setze die Stadt Werder (Havel) einen landesweiten Akzent für die Präsentation neuzeitlicher Kunst. Als wiederkehrende Termine gibt es die zweijährlichen Bestandsaufnahmen Werderaner Künstler, zu denen abwechselnd Textilkunst und Kunsthandwerk oder Malerei, Grafik und Plastik vorgestellt werden.

Freundliche Grüße

Henry Klix

Band 6 der Werder-Chronik erschienen

Der sechste Teil und damit vorletzte Teil der Werder-Chronik ist heute bei einem Pressgespräch im Rathaus Eisenbahnstraße vorgestellt worden. Die Stadt und die kommunale HGW haben das Erscheinen des Werkes unterstützt. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß bedankte sich bei dem Kreis der insgesamt 29 Autoren, die an der Chronik beteiligt waren. „Es ist ein besonders schönes Beispiel dafür, wie unser 700. Stadtjubiläum von der Stadtbevölkerung mitgetragen wurde und immer noch wird“, so die Bürgermeisterin.
Die Autoren befassen sich im sechsten Band mit der Geschichte von Dienstleistungen und Industrie in Werder (Havel). Nach einer Gesamtdarlegung von Ortschronist Dr. Baldur Martin folgen Artikel über wichtige Unternehmen, die die Stadt über viele Jahrzehnte geprägt oder kurzzeitig eine bedeutende Rolle gespielt haben. Unter anderem seien mehrere frühere Unternehmensleiter an dem Sammelband als Autoren beteiligt gewesen, sagte Baldur Martin.
So erläutert Peter Rüters im sechsten Band, wie er als früherer Leiter der VEB Vulkanfiberfabrik überlegte, ein Fernwärmekraftwerk zu errichten und ein Konsortium mit anderen energieintensiven Unternehmen wie dem Schaltgerätewerk oder der GPG Pionier gegründet hat. 1973 ging das Fernwärmekraftwerk am Bahnhof in Betrieb, 1978 wurde der 124 Meter hohe Schornstein errichtet. Wegen der Ölkrise musste die Befeuerung von Öl auf Rohbraunkohle umgestellt werden, so dass bereits 1984 auf dem Gelände der Sowjetischen Garnison ein neues Fernwärmekraftwerk eingeweiht wurde.
Die Chronik „Werder (Havel) - 700 Jahre Ortsgeschichte“ ist ein Projekt zum Stadtjubiläum im Jahr 2017. Sie ist unterteilt in die zeitlich sortierten Bände 1 bis 3 und die thematischen Bände 4 bis 7. Herausgeber sind Dr. Baldur Martin, Dr. Klaus-Peter Meißner und Dr. Klaus Froh. Alle drei arbeiten jetzt am letzten 7. Band, der in diesem Jahr erscheinen soll. Er wird als Stadtrundgang auf der Inselstadt gestaltet und mit vielen historischen Anekdoten angereichert sein, kündigte Dr. Meißner an.
Die Arbeit an der Chronik sollte ursprünglich im Jubiläumsjahr 2017 abgeschlossen sein, „Die Herausgeber bekennen, dass die Anforderungen an eine Edition im Gesamtumfang von 1600 Seiten Autoren sowie die Arbeit mit vielen Autoren anspruchsvoller war als anfangs eingeschätzt“, so Dr. Meißner. Besonders freue er sich, dass die Idee zur Chronik weitere Aktivitäten ausgelöst habe.
So ist im Januar ein Buch zur Werderaner Postgeschichte erschienen (Wolfgang Heitsch: Von den Postreitern und den Briefen in der Waschküche.) Außerdem ist eine mehr als 80 Seiten dicke Sonderedition der Heimatgeschichtlichen Beiträge zur Werderaner Gaststätten-Geschichte geplant. Der Teil 6 der Chronik ist wie die anderen Bände im Potsdamer Knotenpunkt-Verlag erschienen, Er ist zum Preis von 17.50 Euro in der Buchhandlung Hellmich oder im Kartenhaus im Werderpark erhältlich.

Freundliche Grüße

Henry Klix

Hoher Krankenstand an Kinderbetreuungseinrichtung

Wegen des hohen Krankenstandes bei den Erzieherinnen sind die Eltern von drei Werderaner Kinderbetreuungseinrichtungen darum gebeten worden, ihre Kinder mittags abzuholen oder zu Hause zu betreuen. „Es handelt sich dabei ganz ausdrücklich um eine Bitte an die Eltern“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Damit sollen vorübergehend verkürzte Öffnungszeiten vermieden werden.

Kinder, die erkrankt sind, sollten grundsätzlich zu Hause betreut werden, so der 1. Beigeordnete. „Für viele Eltern ist dieses Gebot der Fürsorge und Rücksichtnahme eine Selbstverständlichkeit.“ Wenige erkrankte Kinder würden aber leider bereits reichen, um Krankheitswellen in die Einrichtungen zu tragen.

An den Kitas Regenbogen und Anne Frank sowie in der Ganztagsbetreuung der Karl-Hagemeister-Schule sei der Krankenstand beim Erzieher-Personal inzwischen nicht mehr durch Unterstützung anderer kommunaler Einrichtungen auszugleichen. Die drei Einrichtungen haben die Eltern über den Engpass informiert.

Freundliche Grüße

Henry Klix

Nachtragshaushalt in Werder (Havel) eingebracht

Nachtragshaushalt in Werder (Havel) eingebracht

Für den Doppelhaushalt 2018/2019 hat die Stadtverwaltung Werder (Havel) einen Nachtragshaushalt eingebracht. Die Haushaltszahlen mussten neuen Anforderungen und Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung angepasst werden. Trotz steigender Baupreise können auch wichtige Bauprojekte der Stadt weitergeführt und abgeschlossen werden.
Die Aufwendungen im Ergebnishaushalt steigen von 52 auf 55 Millionen Euro. „Der Nachtragshaushalt ist am Ende dennoch ausgeglichen, was an einer guten Haushaltsführung, einer starken Wirtschaftskraft unserer Stadt und damit verbundenen auch einer verbesserten Einnahmesituation liegt“, so Werders Bürgermeisterin Manuela Saß.
Allein für das Besucherzentrum im Lindowschen Haus mit Tourist Information und Bürgerservice entstehen Mehrkosten von 479.000 Euro. Das Feuerwehrgerätehaus in Plessow wird 220.000 Euro teurer. In gleicher Höhe verteuert sich der Neubau des Vereinshauses für die Glindower Eintracht. Falls die Fördermittel nicht angepasst werden, will die Stadt die Mehrkosten für den Sportverein ausgleichen.
Für die energetische Gebäudesanierung der Kita Regenbogen steigen die Kosten von 300.000 auf 530.000 Euro. Der Ausbau der Moosfennstraße verteuert sich um 285.000 Euro auf 1,1 Million Euro. Für Austausch und Erneuerung von Türen und Fenstern am Ernst-Hackel-Gymnasium und an der Carl-von-Ossietzky-Schule entstehen Mehrkosten von 164.000 Euro.
Andere Haushaltsposten wurden den Entwicklungen oder Anforderungen angepasst. So erhöht sich der Etat für den Grundstückserwerb um 500.000 auf 540.000 Euro. Nach den Waldbränden im vergangenen Jahr ist auch der Etat zur Herstellung von Löschwassserbrunnen von 24.000 auf 70.000 Euro aufgestockt worden. Zwei der neue Brunnen sollen im Rahmen des Förderprogramms „Brunnen im Wald“ gebohrt werden.
Im der Hagemeister-Grundschule soll für 30.000 Euro ein Naturwissenschaftsraum ausgestattet werden. In der Inselschule sollen für 50.000 Euro Türen zu den Klassenräumen erneuert werden. Für eine von den Stadtverordneten im September beschlossene Medienoffensive an Werders Schulen wurden 100.000 Euro in den Nachtragshaushalt aufgenommen.
Kosten entstehen auch durch die jüngst verabschiedete Elternbeitragssatzung: Sieben Einrichtungen freier Träger möchten die Elternbeiträge an ihren Einrichtungen anpassen, indem sie die städtische Satzung übernehmen. Unterm Strich werden weniger Beiträge eingezahlt. Die Stadt muss den Fehlbedarf von 615.000 Euro ausgleichen.
Neu in den Haushalt aufgenommen werden sollen zudem Planungsgelder für den Ausbau des Schwalbenbergwegs von 50.000 Euro. Für die weitere Erhaltungsplanung der Werderaner Straßen ist eine Befahrung mit Videokameras eingeplant, die mit 81.000 Euro zu Buche schlägt.
Ebenfalls neu eingeplant ist die Erneuerung des Spielplatzes an der Regattastrecke für 70.000 Euro. Nicht zuletzt soll für 25.000 Euro ein Hausboot gekauft werden, dass der Tourist Information künftig als „mobile Außenstelle“ am stark frequentierten Wasserwanderrastplatz dienen soll.
Die Finanzierung solcher wichtigen Projekte sei kein Selbstläufer, betonte die Bürgermeisterin. „Wir haben das auch einer guten Wirtschaftsstruktur zu verdanken.“ So lässt die Tendenz der Gewerbesteuererträge im Haushaltsjahr 2018 für das Jahr 2019 Mehrerträge von 1,1 Million Euro erwarten. Manuela Saß: „Solche positiven Entwicklungen in den Unternehmen gilt es auch für die Zukunft zu bewahren und zu fördern.“
Die Erträge aus den Gemeindeanteilen der Einkommenssteuer und der Umsatzsteuer lassen 2019 eine Erhöhung des Ansatzes um 438.000 Euro zu. Die Schlüsselzuweisung steigt laut jüngster Orientierungsdaten um 1,1 Million Euro auf 11,4 Millionen Euro. Der Nachtragshaushalt wird der Stadtverordnetenversammlung am 21. März zur Entscheidung vorgelegt.

Rosenmontagsball in Werder

Das Beste vom Werderaner Karneval

Auch in diesem Jahr ist es wieder soweit: Bereits zum dritten Mal veranstalten die drei größten Karnevalsvereine im Werderaner Stadtgebiet zusammen ihren Rosenmontagsball.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um wieder das Beste aus den verschiedenen Programmen der drei Vereine Töplitzer Karnevals Club e.V. (TKC), Karnevals Club Werder e.V. (KCW) und Glindower Carneval Club e.V. (GCC) auf die Bühne der Bismarckhöhe zu bringen.
Schon fast traditionell werden neben den Höhepunkten aus den jeweiligen Programmen wieder Akteure der drei Vereine in gemeinsamen Programmpunkten im Scheinwerferlicht stehen, denn sie wollen zeigen: „Wir sind eine große Familie“.
Nach dem ca. zweistündigen Programm wird, wie bereits im vergangenen Jahr, mit Peats Partyband für großartige Tanzmusik gesorgt.
Der Rosenmontagsball der Interessengemeinschaft WERDERANER KARNEVALSVEREINE findet am 04.03.2019 um 20:00 Uhr auf der Bismarckhöhe in Werder statt.
Karten für den kommenden Rosenmontagsball können über den Vorverkauf der Vereine bestellt oder direkt am 14.02.2019 von 18 bis 20 Uhr im Colonial Café in Werder erworben werden. Restkarten sind danach nur noch in der Vorverkaufsstelle des KCW easy Mode und Reisen (Unter den Linden 4) erhältlich.

Blütenstadt sucht Blütenkönigin

Blütenstadt sucht Blütenkönigin

Die Grüne Woche in Berlin steht bevor, dort wird auch Werders Blütenkönigin Peggy Sinning nicht fehlen. In der Brandenburghalle hat sie gleich mehrere Auftritte, natürlich ist sie auch am 22. Januar zum Werder-Tag auf der Bühne mit dabei. Seit dem Baumblütenfest 2018 hat Peggy Sinning bereits an zahlreichen Messen, Veranstaltungen, Präsentationen und weiteren Terminen teilgenommen, bei denen es um die Repräsentation der Stadt, des Obstbaus und der Wirtschaft ging.
„Sie macht mit ihrer guten Laune, ihrer Freundlichkeit und ihrem Lachen einen tollen Job für unsere Stadt“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Doch bald ist das Jahr auf dem Blütenthron mit vielen interessanten Begegnungen und Erfahrungen für Peggy Sinning schon wieder vorbei. Wenn das 140. Baumblütenfest (27. April bis 5. Mai) traditionell am letzten Samstag im April eröffnet wird, wird das ihre Nachfolgerin tun.
Werder sucht eine Baumblütenkönigin 2019/2020. Sie soll in Werder (Havel) oder einem der Ortsteile wohnen, mindestens 18 Jahre alt sein und Spaß daran haben, der Blütenstadt ein Gesicht zu geben. Gefragt sind eine natürliche Ausstrahlung, Begeisterungsfähigkeit und ein sympathisches Auftreten. Außerdem sollten sich die Bewerberinnen dem Werderaner Havelland besonders verbunden fühlen und etwas Zeit für diese Aufgabe mitbringen.
Alle Bewerberinnen werden einer Jury vorgestellt. Kenntnisse zur Stadtgeschichte, zum Obstbau, zur Fischerei, zum Weinbau und zum Blütenfest sind von Vorteil, um bei der Jury zu punkten. Für die Bewerberinnen gibt es auch viel zu diesen Themen zu lernen. Zu sehen ist die neue Blütenkönigin dann erstmals bei der Pressekonferenz Mitte April, auf der das Programm zum Baumblütenfest vorgestellt wird. Den Platz auf dem Blütenthron nimmt sie beim Baumblütenball auf der Bismarckhöhe am Freitag vor dem Beginn des Festes ein, also in diesem Jahr am 26. April.
„Alle Bewerberinnen können nur gewinnen und bekommen als Dankeschön Einkaufsgutscheine für angesagte Boutiquen oder Parfümerien in Werder“, wie Christian Große ankündigt. Auf die Gewinnerin warte dann zusätzlich ein traumhaftes Kleid, ein professionelles Fotoshooting an einem touristischen Ort in Werder und ein spannendes Jahr als Majestät.

Die schriftliche Bewerbung sollte neben einem Lebenslauf auch ein aktuelles Foto beinhalten und die Verbundenheit zur Region ausdrücken. „Kreativität ist dabei ausdrücklich erwünscht“, so Werders 1. Beigeordneter. Bewerbungen können ab sofort schriftlich bei der Stadt eingereicht werden an

Stadt Werder (Havel)
Bereich Marketing
Eisenbahnstraße 13 - 14
14542 Werder (Havel)

oder per E-Mail an: marketing@werder-havel.de .

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Henry Klix

Auf Anordnung

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