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Pressemitteilungen

Braumanufaktur hat Standort in Werder

Braumanufaktur hat Standort Werder in Betrieb genommen

Auf dem letzten freien Gewerbegrundstück in den Havelauen wird nach einer corona-bedingt längeren Bauzeit seit Mai gearbeitet. Die Potsdamer Braumanufaktur hat ihre neue Außenstelle in Betrieb genommen, um den Hauptstandort am Forsthaus Templin in Potsdam zu entlasten und der Expansion des Unternehmens Rechnung zu tragen. In Werder (Havel) wird seit einigen Wochen naturbelassenes Biobier für alle Geschmäcker abgefüllt.

Ein 27.000 Liter fassender Tankwagen bringt einmal wöchentlich das handwerklich gebraute Bier vom Forsthaus Templin in die Havelauen. In der neuen Betriebsstätte kommt es in die bekannten Bügelflaschen des Unternehmens. Auch wenn dieser „Hopfensaft" ein handwerkliches Produkt ist: Abgefüllt wird er vollautomatisch. 8.000 Flaschen pro Stunde schafft die Abfüllanlage, es gibt Luft nach oben.

Bürgermeisterin Manuela Saß ließ sich die Technik am Dienstag vom Geschäftsführer der Braumanufaktur, Jörg Kirchhoff, bei einem Vor-Ort-Termin erklären. Die Abfüllanlage reinigt die Flaschen, macht das Bier durch Erhitzung und Abkühlung haltbar, füllt es in die gereinigten Flaschen, schließt die Deckel und etikettiert. Sie sortiert die Flaschen in Kästen und diese auf Europaletten. Von dort aus müssen sie dann nur noch vom Gabelstapler an ihren Lagerplatz und weiter in den Einzelhandel und die Bioläden der Region gebracht werden.

„Am Standort in Werder gibt es Platz genug, um auch Jungbier reifen zu lassen oder in ferner Zukunft sogar einmal Bier zu brauen“, sagte Diplom-Braumeister Kirchhoff. Dazu seien weitere Investitionen erforderlich, mit denen das Unternehmen aufgrund des Ukraine-Konfliktes und der unsicheren Lage am Gasmarkt aber vorerst noch warten möchte.

Die Stadt Werder (Havel) fühlt sich der Braumanufaktur seit Langem verbunden. Seit dem Jahr 2004 braut das Unternehmen unter seinen zahlreichen Manufakturbieren wie der bekannten „Potsdamer Stange" auch das historische „Werdersche Bier". Dessen „prickelndes Wesen“ hatte Theodor Fontane in seinen Wanderungen einst in einem „Intermezzo“ gewürdigt.

Bürgermeisterin Saß wünschte Jörg Kirchhoff für die Entwicklung der Braumanufaktur alles Gute. Um anderen regionalen Gewerbetreibenden wieder Spielräume bei der Standortwahl zu verschaffen, plant die Stadt die Ausweisung eines neuen, 80.000 Quadratmeter großen Gewerbegebietes in Glindow. „Für mich gehört das zu den wichtigsten Projekten der nächsten Jahre“, betont die Bürgermeisterin.

Foto: FF Werder (Havel)

Werders Feuerwehren gegen Großbrände

Werders Feuerwehren unterstützten Kampf gegen Großbrände

Werders Freiwillige Feuerwehren haben in den vergangenen Tagen die Löscheinsätze bei den Großbränden in Treuenbrietzen und Beelitz massiv unterstützt – und sind teilweise immer noch vor Ort. Darüber informiert Werders Stadtbrandmeister Sebastian Schenk. Seine „Feuertaufe“ erlebte dabei das Waldbrandbekämpfungsfahrzeug der Töplitzer Feuerwehr, das erst im März in Betrieb genommen wurde.

Der 18 Tonnen schwere Allradler fasst 4600 Liter Wasser und basiert auf einem Modell der traditionsreichen Fahrzeugschmiede Tatra. „Schon am Freitagnachmittag sind die Kameraden mit dem Tatra nach Frohnsdorf gefahren, um die Löscharbeiten zu unterstützten“, so Sebastian Schenk. Von Sonntagnachmittag bis Montagfrüh hätten die Töplitzer Kameraden dann den Einsatzkräften in Beelitz bei der Brandbekämpfung geholfen.

Ein weiteres Tanklöschfahrzeug aus Glindow sowie ein Tanklöschfahrzeug und ein Löschfahrzeug aus Werder Werder (Havel) waren bei den beiden Großbränden ebenfalls im Einsatz, so Sebastian Schenk. Insgesamt seien 45 Kameraden aus Werders Löschzügen beteiligt gewesen – und sind es teilweise noch: Heute Mittag ist der Tatra mit einer Mannschaft aus Töplitz nach Beelitz zurückgekehrt, um ein Aufflammen des Brandes zu verhindern.

Sebastian Schenk redet von teilweise brenzligen Situationen am Wochenende, die gerade auch beim Baumwipfelbrand in Beelitz bei Windgeschwindigkeiten von 50 km/h entstanden sind. „Das Feuer ist ja nicht viel langsamer. Da gab es für unsere Leute einmal eine Lage, in der sie fluchtartig ins Fahrzeug mussten, um einen Einsatzort zu verlassen.“ Ohne den rettenden Regen am Montagmorgen hätte sich die Situation dort noch deutlich verschärft, ist er sich sicher.

Bürgermeisterin Manuela Saß dankte den Feuerwehrleuten für die Bereitschaft, Nachbarn in einer solchen Sondersituation zu helfen. „Solche Großbrände bei Hitze und heftigen Windböen – das ist eine Risiko, auf das ein Feuerwehrmann auch gut verzichten kann“, sagte sie. „Ich bin froh, dass alle gesund zurückgekehrt sind.“ Die Bürgermeisterin dankte auch den Familien der Feuerwehrleute und Werderaner Unternehmen wie dem Edeka-Markt Schneider oder dem Colonialcafé, die sich ohne viel Aufhebens an der Versorgung der Mannschaften beteiligt hatten.

Die Bürgermeisterin selbst hatte am Sonntag Landrat Marko Köhler die Hilfe der Stadt Werder (Havel), zum Beispiel für den Fall weiterer Evakuierungsmaßnahmen, angeboten. Sie hatte bei dem Anruf gleich Ministerpräsident Dietmar Woidke am Telefon, der mit dem Landrat unterwegs gewesen war und sich bei der Bürgermeisterin bedankte. Die Einsatzleitung des Landkreises war von zwei erfahrenen Feuerwehrleuten aus Werder ebenfalls unterstützt worden.

Werders Stadtwehrführer Sebastian Schenk rechnet damit, dass Großbrände bei zunehmender Hitze und Trockenheit in den kommenden Jahren ein Thema in der Region bleiben werden. Neben den langfristig avisierten Änderungen der Waldstruktur sieht er kurzfristig die Notwendigkeit für Schutzmaßnahmen.

Aus seiner Sicht müssten sehr breite Waldbrandschutzstreifen, vor allem im Bereich von Ortslagen, eingerichtet werden, um ein Übergreifen der Flammen auf Siedlungsbereiche zu verhindern und den Feuerwehren die Brandbekämpfung zu vereinfachen. Solche lichten Flächen könnten wie Blühwiesen dem Naturschutz dienen oder für die Schafzucht genutzt werden. „Der Waldumbau dauert zu lange. Beelitz hat am Sonntag gezeigt, dass wir so viel Zeit nicht haben.“

Fotos: FF Werder (Havel)

Werder will Erholungsort bleiben

Werder (Havel) möchte Staatlich anerkannter Erholungsort bleiben. Die Stadtverordneten haben am Donnerstagabend einstimmig beschlossen, beim zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie die Weiterführung des Titels anzuzeigen.

Werder hat am 27. November 2002 in der damals gerade erworbenen Bismarckhöhe von Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns die Ernennungsurkunde erhalten, die Stadt trägt den Erholungsort-Titel also seit fast 20 Jahren.

Die Erholungsortentwicklungskonzeption war 2002 und ist auch heute ein Pflichtelement für die Prädikatisierung zum „Staatlich anerkannten Erholungsort“. Sie ist zugleich ein Orientierungsrahmen für die künftige touristische Ausrichtung der Stadt und muss alle zehn Jahre aktualisiert werden.

Das Beratungsunternehmen Projekt M wurde damit bereits beauftragt: Zunächst wird eine Bestandaufnahme und eine Umsetzungsbilanz erarbeitet. Im zweiten Schritt werden die touristischen Themen der Blütenstadt in verschiedenen Workshops näher beleuchtet.

Außerdem muss sich die Stadt erneut einer kritischen Betrachtung durch einen Landesfachbeirat stellen. Das Verfahren bietet vor dem Hintergrund veränderter Marktbedingungen die Chance einer kritischen Auseinandersetzung mit der bisherigen Tourismusentwicklung - und darauf aufbauend mit einer strategischen Ausrichtung für die kommenden zehn Jahre.

Bis zum Jahresende 2022 soll der Entwurf der neuen Konzeption fertig werden, dann wird sie den Stadtverordneten vorgestellt.

Neuer Internetauftritt für die Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) hat einen neuen attraktiven Internetauftritt. Unter www.feuerwehr-werder.de sind nun alle wichtigen Inhalte und Kontakte zur Feuerwehr Werder (Havel) und zu den Ortswehren in ansprechender und übersichtlicher Aufmachung zu finden. Der Auftritt, der in Kooperation der Stadt und der Stadtwehrführung mit der Webdesign-Firma werder productions entwickelt wurde, ist am 1. Juni ans Netz gegangen.

„Zu einer so engagierten Truppe, die von der Stadt zeitgemäß ausgestattet wird, gehört auch ein zeitgemäßer Internetauftritt“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. „Inhaltlich wollen wir uns dabei nicht auf das Einsatzgeschehen beschränken. Die Feuerwehren arbeiten mit einer hochinteressanten Technik, qualifizieren und schulen sich zu verschiedensten Themen und pflegen Austausch und Kameradschaft.“

Die neue Seite sei geeignet, die ehrenamtliche Arbeit darzustellen, die Bevölkerung zu Präventionsthemen zu sensibilisieren und Mitglieder für die Ortswehren und die Jugendfeuerwehren zu werben, so die Bürgermeisterin. Das werde mit attraktiven Fotos, einem lebendigen Design, interessanten Zahlen und Fakten aber auch mit spannenden Inhalten zur Feuerwehrarbeit erreicht.

Auch die Feuerwehrtechnik soll auf der Seite vorgestellt werden, in den nächsten Wochen werden dafür vom Feuermitglied und Fotograf Patrick Plönnig Fotos der Einsatzfahrzeuge erstellt. In der neuen Rubrik „Aktuelles“ soll in den kommenden Wochen eine Serie des neuen Stadtjugendwarts Sven Pabst zu den Jugendfeuerwehren veröffentlicht werden. Die Rubrik steht zudem für wichtige Neuigkeiten zur Verfügung – von der Anschaffung von Einsatzfahrzeugen über Wettkämpfe bis hin zur Einsatzstatistik.

Geplant ist, für die Erstellung aktueller Inhalte eine Arbeitsgruppe mit Beauftragten der Löschzüge und der Stadt zu bilden. „Das Thema Internetauftritt stand schon länger auf der Tagesordnung der Stadtwehrführung“, sagt Stadtwehrführer Sebastian Schenk. „Die alte Seite war zwar informativ, aber zugegebenermaßen etwas aus der Zeit gefallen. Wir waren dankbar, als uns die Stadt bei der Neuentwicklung unter die Arme gegriffen hat.“

Als der Seitenentwurf unlängst bei der Ortswehrführersitzung vorgestellt wurde, habe es sogar Applaus gegeben. Sebastian Schenk: „Die Ortswehrführer freuen sich sehr über das gelungene Ergebnis.“

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Henry Klix

Auf Anordnung

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